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Theodor Storm - Ein Bild seines Lebens
26,90 € *
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Gertrud Storm, jüngste Tochter des Husumer Schriftstellers und Juristen, präsentiert im vorliegenden zweibändigen Werk die Lebensgeschichte ihres Vaters Hans Theodor Woldsen Storm. Der zweite Band umfasst Storms Leben ab 1853 mit den Stationen in Potsdam und Heiligenstadt sowie die Rückkehr in seine Heimatstadt Husum und die letzten Jahre in Hademarschen bis zu seinem Tod im Jahr 1888. Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1913. Der erste Band ist unter der ISBN-Nr. 978-3-95697-110-5 ebenfalls im Literaricon Verlag erhältlich.

Anbieter: Dodax
Stand: 06.08.2020
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Zweier ohne - Dirk Kurbjuweit, Lehrerheft
16,85 € *
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"In der Nacht, als das Mädchen vom Himmel fiel, wurde Ludwig mein Freund."Mit diesem Satz beginnt die Novelle Dirk Kurbjuweits über eine wunderbare, aber auch zerstörerische Freundschaft zwischen dem Erzähler Johann und Ludwig, der mit seinen Eltern unter einer hohen Autobahnbrücke lebt, von der immer wieder Menschen in den Tod springen.So tragen die Brücke und das Geschehen von "Zweier ohne" - die Ahnung einer "Ungeheuerlichkeit" in sich. Johanns inniger Wunsch nach einer Freundschaft scheint sich durch Ludwig, den "Neuen" in der Klasse, zu erfüllen. Sie verbringen sieben Freundschaftsjahre in einer symbiotischen Beziehung, erfahren ihre erste sexuelle Beziehung und erleben gemeinsam den Abschied von ihrer Kindheit.Ein altes Motorrad, das sie gemeinsam restaurieren und ihre erfolgreiche Harmonie im "Zweier ohne", einem Ruderboot ohne Steuermann, schweißen sie zusammen. "Wir waren Zwillinge geworden", freut sich Johann. In seiner Naivität bemerkt er jedoch nicht, dass Ludwig ihm das Eigene nehmen will und die Freundschaft zu ihm missbraucht, indem er ihn als Abbild seiner selbst formen möchte.So ahnt Johann auch nicht, welche Reaktionen er auslöst, als er mit Vera, Ludwigs Schwester, eine heimliche Beziehung beginnt. Als Zwillinge aus Potsdam ihre Siegesserie im Rudern unterbrechen und sie umso eiserner vor dem entscheidenden Wettkampf trainieren, versteht Johann nicht, warum Ludwig an Gewicht zulegt und so den Sieg gefährdet.Eine gemeinsame Fahrt auf ihrem Motorrad endet in einem Unfall, doch Vera widerspricht der Folgerung Johanns, es sei ein Unfall gewesen.Das Lehrerheftausführlicher Unterrichtsteil unter Einbezug des Schülerheftesselbstverständlich Schreibaufgaben mit LösungsvorschlägenInstitutionen und KontaktadressenAnalyse der Novelle "Zweier ohne"Erzählstruktur und novellistische GestaltungAufbau, Figuren und MotiveDie Entstehungsgeschichte der NovelleDie Verfilmung der Novelle von Jobst Christian Oetzmann im UnterrichtDas Schülerheft (ist erhältlich unter der ISBN:9783941206540) enthält:Schreibaufgaben mit HilfestellungenWerkstattgespräch mit dem Autor Dirk KurbjuweitInhalts- und VerständnissicherungFreundschaft zwischen Johann und LudwigVera und JohannFigurenkonstellationBeziehungen Freundschaft und IdentitätPubertät und SexualitätSymbolik in der Novelle

Anbieter: Dodax
Stand: 06.08.2020
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Giebler & Götze Grand Tour
8,00 € *
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Kleine Broschur zu der Ausstellung im deutschen Generalkonsulat in New York vom 13.Februar bis zum 22.März 2019.Small booklet to the touring exhibition in the german Consulate General New York. Der Katalog ist in englischer Sprache.Catalog is in english. 40 Seiten davon 34 Seiten mit Bildern der Künstler40 pages, 34 pages with pictures from the artists. Vorwort von Jens-F. Dwars.foreword from Jens.-F Dwars.Hinweis zum großen Katalog "Grand Tour" ISBN 978-3-945377-25-3He small booklet is the odeuvre to the big Catalog "Grand Tour"Order No: 978-3-945377-25-3The fictional town of Kaisersaschern from Thomas Mann´s novel "Doctor Faustus" lies below Halle an der Saale. And his location is the imaginary centre for Bazon Brocks´s concept for an "educational trail of historical imagination". This "educational trail" can be fascinatingly regarded as the intention of the grand tour of Rüdiger Giebler & Moritz Götze. The two painters have been friends for thirty years. During this time they have often exhibited together, worked together and embarked on numerous travels. With its wrong-headed, interrupted history that was nonetheless stable and tranquil over long periods of time, Central Germany is a source of inspiration rich in imagery. The most disparate of biographies have crossed paths between the Harz mountains and the river Oder. They created a space filled with narrations. This is a region of mightty parks, of industrial landscapes, battlefields and nature reserves. Romanticism and rationalism interact here cheek by jowl. Paul Kaiser reflects upon the art-historical context of Giebler & Götze, from their mutual beginnings in East Germany to the present.Exhibition in Ahrenshoop, Athen, Bangalore, Berlin, Bonn, Brüssel, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt/M, Halle(Saale), Karlsruhe, Kasachstan, London, Lübeck, Magdeburg, Melbourne, München, Napier/New Zeeland, Naumburg, New York, Oldenburg, Potsdam, Quedlinburg, Saarbrücken, Schwäbisch Hall, Schweinfurt, Seattle, Sellin, Los Silos/Teneriffa, Teterow, Venice/California, Witten.

Anbieter: Dodax
Stand: 06.08.2020
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Von Jüterbog nach Potsdam ins russische KGB Stä...
12,90 CHF *
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Wer das Leid und den grossen Kummer dieser Generation erleben musste, der wird heute nach den vielen Jahren, die Liebe ganz anders aufnehmen, geben und empfinden. Einmal im Jahr trifft sich die ganze Familie in Potsdam zum Familientag. Unsere Gäste staunen jedes Mal, wie Potsdam nach der Wende wieder aufgestanden ist. Das hässliche Grau ist von den Häusern verschwunden, zarte Farben haben die alten Fassaden wie verwandelt. Doch nun entsteht um den Pfingstberg herum ein etwas merkwürdiger Zaun. An vielen Zetteln die am Maschendraht angebracht sind, sieht man, dass er ein umstrittenes Bauwerk ist. Anschliessend machen wir wie in jedem Jahr, den gleichen Spaziergang. Vom Nauener Tor laufen wir hoch zum Belvedere, bewundern die schönen alten, wieder erstandenen Villen, und erfreuen uns den Künsten der Handwerker und Baumeister vieler Epochen. Vor über 25 Jahren haben wir noch davon geträumt, irgendwann einmal durch das russische Städtchen zu wandern, dort herrschte zu dieser Zeit immer noch Gewalt. Auf dem Rückweg machen wir gerne eine Pause. Wir bleiben vor der Villa in der Leistikowstrasse 1 stehen, dort lassen wir unsere Gedanken noch einmal durch die Vergangenheit ziehen. Von hier aus nahm für Gerda und für viele Tausende Menschen das Elend seinen Lauf. Gerda wurde in Jüterbog von den Russen in diese berüchtigte Villa verschleppt, gefoltert und geschlagen, so dass sie hier ihr Kind verlor. Vor dem Haus stehen ganz alte Linden, dort sollte sie, wie viele Häftlinge aus der Villa, aufgehangen werden. Schreckliche Gedanken werden wieder wach. In diesem Haus hatte die Smersch, die berüchtigte stalinistische Terrorgruppe ihr Unwesen getrieben. Das sind schreckliche Erinnerungen die aber nur mit der Begegnung wieder heilen können. Von hier aus wurde sie dann nach Moskau geschickt, angeblich wegen Spionage. In den endlosen Verhören hatte man sie klein gemacht. Die Gerda konnte das alles nicht mehr hören, weil man sie immer wieder gefoltert und geschlagen hatte. Die rohe Gewalt herrschte in diesem Haus jeden Tag, Tag und Nacht. Nach zwei Jahren kam sie dann in eine Besserungsanstalt, nicht was sie denken etwa zur Genesung. Sie kam zuerst in ein GULAG, ein Arbeitslager zur Umerziehung, in ein Bergwerk am sibirischen Eismeer. Dort wo kein Baum, kein Strauch mehr wächst, wo die Wölfe zuhause sind, dort hin hatte man sie verfrachtet. Die Wölfe waren nicht nur am Eismeer in der Freiheit, sie waren auch im Lager und hatten sich dort mit dem Hunger, dem Tod und den Wachposten verbündet. Im Gulag herrschten die eigenen Gesetze, es ging nur ums Überleben. Hunger und der Durst trieb die Menschen in den Wahnsinn, oder in den Tod. Nach vielen Jahren kam sie wieder zurück, gezeichnet von dem Erlebten, und bis heute leider nicht ganz geheilt. ISBN 978-1-4466-0576-9

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.08.2020
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Eine Hölle ohne Lizenz Fukushima
8,90 CHF *
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Die Macher und die Politiker in Japan haben aus der Katastrophe immer noch nicht gelernt. Die AKW im Land sollen bald wieder ans Netz. Vier verlorene Jahre für die Menschheit, vier verlorene Jahre für die Japaner, und die Macher in der Atom- Ruine stehen immer noch hilflos da, nur Versprechungen machen sie ihren Bürgern. Tausende Japaner leben nach 4 Jahren immer noch unter erbärmlichen Zuständen in Notquartieren aus Pappkarton. Ich habe vorab eine Frage an Sie. Haben Sie einen Notfallplan, einen Plan wenn es in einem in Ihrer Nähe liegenden AKW zu einer unkontrollierten Kernschmelze kommt. Wir sind wohl noch nie so dicht an einer kommenden Katastrophe gewesen als in diesen Zeiten. Der wirkliche Zustand der Meiler in Deutschland und die unserer Nachbarn wird uns immer noch durch die EU Lobby verschwiegen. Dass allein ist schon eine Katastrophe, aber alle schweigen. Auch wir Bürger in Berlin Zehlendorf und Potsdam sind nicht weniger gefährdet, man versucht den Zustand zu verschweigen. Vor einigen Wochen bekamen wir Potsdamer vom HZB, Helmholtz Zentrum Berlin eine Information nach 53 der Strahlenschutzverordnung in den Briefkasten geworfen. Ich glaube jedoch, Ihr Bürgermeister und unser Bürgermeister hat keinen Plan, Ihr Landrat hat auch keinen Plan, vielleicht hat er ein Stück Papier, einen Plan der nicht funktioniert. Alle werden Sie auf die 'Freiwillige Feuerwehr verweisen, nun können Sie sich selbst ausrechnen wie es Ihnen, Ihren Kindern und Ihrer Familie ergehen wird. In dem nachfolgenden Roman können Sie alle Einzelheiten erfahren, keiner hatte einen richtigen Plan. Aus dem Tagebuch des japanischen Patienten, können Sie alles erfahren. Seine Tage sind gezählt, besser gesagt seine Jahre sind gezählt. Vierzig Jahre wird man brauchen bis sein Grab ausgehoben ist. Viele Menschen aus der Präfektur Fukushima werden diese 40 Jahre leider nicht mehr zu leben haben. Die falsche Informationspolitik über das Unglück wird ihr Leben verkürzen. Der Krebs wird viele Menschenleben überfallen. Es scheint die Mächtigen haben willkürlich mit dem Leben der Menschen und der Verletzbarkeit der Natur gespielt. Profit um jeden Preis, sie hatten immer den besten Gewinn gemacht. Die Mächtigen und die Grossaktionäre haben die Gefahren herunter gespielt, verharmlost und die Bevölkerung belogen. Sie haben leider aus den Fehlern der Vergangenheit immer noch nichts gelernt. Die Köpfe der Macher müssen klimatisiert werden, deshalb werden die AKW nun wieder hochgefahren. Die Welt ist sprachlos, doch wir tun nichts, um eine andere Richtung in der Energiegewinnung zu nehmen. Die Flüchtlinge hausen in Lagern, nur einfache Pappe grenzt ihr neues Zuhause ein, sie werden ewig so hausen, denn die für sie bestimmte materielle Hilfe für sie wurde umgeleitet. Die Macher haben mit den Hilfsfonds in neue Schlachthöfe für Wale kräftig investiert, um richtig Kasse zu machen. Das Umdenken hat begonnen, mehrere Proteste haben es bereits gezeigt, doch von einer Atomkraftwerk freien Welt sind wir jedoch noch sehr weit entfernt. ISBN 978-1-4710-8132-3

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.08.2020
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Das geheime Quartier 'Lindenhotel' Potsdam
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In meinem Roman beschreibe ich das ehrwürdige Haus in Potsdams Mitte. Das Haus steht in der Lindenstrasse in der Stadt. Im Jahr 1809 wurde es als Geschenk vom König Preussens an die Stadt Potsdam übergeben. Am 20.3.1809 die erste Stadtversammlung, später ein Haus für Gerichtsbarkeit, hier arbeitete damals auch Theodor Storm. Die braunen Machthaber führten hier die Untersuchungen zur Euthanasie durch, über 4000 kranke Personen wurden hier untersucht,und dabei begannen die Nazis hier in diesem Haus die Euthanasie und Rassengesetze zu schmieden. Nach dem die Sieger des Krieges, die Russen hier Quartier bezogen hatten, begannen sie mit der Entnazifizierung der braunen Täter. Die braunen Gesellen sollten sich hier alle melden, es kamen nur wenige. Wenig später begannen die Russen ihre von Stalin diktierte Doktrin mit aller Härte gegen die Deutschen in der SBZ durchzusetzen. Die Freiheitsgedanken der Menschen wurden schon wieder politisch verfolgt und man versuchte sie im Keim zu ersticken. Politisch Andersdenkende wurden verfolgt, verhaftet, gefoltert und mit dem Tode bestraft. Ihr Motto war 'wer den Ami Köder frisst, ein Verräter des Volkes ist' Die Zonen- Machthaber arbeiteten mit ihren 'neuen Freunden' sehr eng zusammen, denn sie wollten Ostdeutschland am liebsten in das Reich der Russen führen. Heute wollen uns die Amerikaner zeigen, wo es lang geht. In den Räumen und Zellen des Hauses wurden viele Todesurteile vorbereitet. Um den 17. Juni 1953 begannen die Russen nach und nach die Hausschlüssel an die Staatssicherheit der DDR zu übergeben. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Genossen die Foltermethoden der Russen schon lange angenommen. Sie arbeiteten mit ihren Klassenbrüdern Hand in Hand zusammen. Wenn sie es nicht schafften die Geständnisse aus den Opfern heraus zu bekommen, dann halfen die Russen, ihre neuen Klassenbrüder aus der Leistikowstrasse 1 kräftig mit. Sie hatten die Fahrscheine zum GULAG ausgestellt. Verhaftung, ein neuer Zustand, man muss ihn erst einmal begreifen. Die Tür hinter dem bisherigen Leben wird zugeschlagen, Gefängnis - Luft strömt in die Lungen. Du träumst nur noch von der Freiheit, zu Gott kannst du noch beten. Du hast Nachbarn, die Du niemals siehst. Die Massnahmen der Organe laufen an, sie zeigen eine Einlieferungsanzeige vor, dann Hausdurchsuchung, die Familie wird verhaftet oder verhört. Einmal verhaftet, für immer abgestempelt. Der Vernehmer macht seinen Job, ein zartes Schaf ist für den Wolf ein Leckerli. Der Verhaftete kann niemanden fragen, Hoffnung macht hier dumm, jeder Häftling denkt er ist unschuldig. Der Vernehmer kennt nur seinen Befehl, Ungeduld, Drohungen, Zorn und die dicke Akte. Vorstellungen von Menschlichkeit kennt er nicht. Versager, Neider und Hergelaufene haben Berichte für Geld und einen Orden geschrieben, die sind alle in der Akte eingefügt. Die echte Zermürbung beginnt mit Folter. Er wird müde und erschöpft sein, die Fragerei im Kreuzverhör und die Folter machen einen Menschen fertig. Er kommt in die Einzelzelle zurück, der erste Orkan saust durch seinen Kopf. Nach zwei Stunden wieder zur Vernehmung, kein Schlaf. Du denkst an einen Anwalt. Er wird abgelehnt, das Recht in der DDR ist nicht für die Verbrecher des Staates, wie Du geschrieben, nur für die friedliebenden Menschen und Genossen, sagt der Vernehmer. Nach der friedlichen Wende 1989 wurde das geschichtsträchtige Haus eine Begegnungsstätte und zur Erinnerung an diese schlimme Zeitepoche gestaltet und sie wartet auf ihre Besucher. ISBN 978-1-4461-9420-1

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.08.2020
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Von Jüterbog nach Potsdam ins russische KGB Stä...
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Wer das Leid und den großen Kummer dieser Generation erleben musste, der wird heute nach den vielen Jahren, die Liebe ganz anders aufnehmen, geben und empfinden. Einmal im Jahr trifft sich die ganze Familie in Potsdam zum Familientag. Unsere Gäste staunen jedes Mal, wie Potsdam nach der Wende wieder aufgestanden ist. Das hässliche Grau ist von den Häusern verschwunden, zarte Farben haben die alten Fassaden wie verwandelt. Doch nun entsteht um den Pfingstberg herum ein etwas merkwürdiger Zaun. An vielen Zetteln die am Maschendraht angebracht sind, sieht man, dass er ein umstrittenes Bauwerk ist. Anschließend machen wir wie in jedem Jahr, den gleichen Spaziergang. Vom Nauener Tor laufen wir hoch zum Belvedere, bewundern die schönen alten, wieder erstandenen Villen, und erfreuen uns den Künsten der Handwerker und Baumeister vieler Epochen. Vor über 25 Jahren haben wir noch davon geträumt, irgendwann einmal durch das russische Städtchen zu wandern, dort herrschte zu dieser Zeit immer noch Gewalt. Auf dem Rückweg machen wir gerne eine Pause. Wir bleiben vor der Villa in der Leistikowstraße 1 stehen, dort lassen wir unsere Gedanken noch einmal durch die Vergangenheit ziehen. Von hier aus nahm für Gerda und für viele Tausende Menschen das Elend seinen Lauf. Gerda wurde in Jüterbog von den Russen in diese berüchtigte Villa verschleppt, gefoltert und geschlagen, so dass sie hier ihr Kind verlor. Vor dem Haus stehen ganz alte Linden, dort sollte sie, wie viele Häftlinge aus der Villa, aufgehangen werden. Schreckliche Gedanken werden wieder wach. In diesem Haus hatte die Smersch, die berüchtigte stalinistische Terrorgruppe ihr Unwesen getrieben. Das sind schreckliche Erinnerungen die aber nur mit der Begegnung wieder heilen können. Von hier aus wurde sie dann nach Moskau geschickt, angeblich wegen Spionage. In den endlosen Verhören hatte man sie klein gemacht. Die Gerda konnte das alles nicht mehr hören, weil man sie immer wieder gefoltert und geschlagen hatte. Die rohe Gewalt herrschte in diesem Haus jeden Tag, Tag und Nacht. Nach zwei Jahren kam sie dann in eine Besserungsanstalt, nicht was sie denken etwa zur Genesung. Sie kam zuerst in ein GULAG, ein Arbeitslager zur Umerziehung, in ein Bergwerk am sibirischen Eismeer. Dort wo kein Baum, kein Strauch mehr wächst, wo die Wölfe zuhause sind, dort hin hatte man sie verfrachtet. Die Wölfe waren nicht nur am Eismeer in der Freiheit, sie waren auch im Lager und hatten sich dort mit dem Hunger, dem Tod und den Wachposten verbündet. Im Gulag herrschten die eigenen Gesetze, es ging nur ums Überleben. Hunger und der Durst trieb die Menschen in den Wahnsinn, oder in den Tod. Nach vielen Jahren kam sie wieder zurück, gezeichnet von dem Erlebten, und bis heute leider nicht ganz geheilt. ISBN 978-1-4466-0576-9

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.08.2020
Zum Angebot
Das geheime Quartier 'Lindenhotel' Potsdam
9,49 € *
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In meinem Roman beschreibe ich das ehrwürdige Haus in Potsdams Mitte. Das Haus steht in der Lindenstraße in der Stadt. Im Jahr 1809 wurde es als Geschenk vom König Preußens an die Stadt Potsdam übergeben. Am 20.3.1809 die erste Stadtversammlung, später ein Haus für Gerichtsbarkeit, hier arbeitete damals auch Theodor Storm. Die braunen Machthaber führten hier die Untersuchungen zur Euthanasie durch, über 4000 kranke Personen wurden hier untersucht,und dabei begannen die Nazis hier in diesem Haus die Euthanasie und Rassengesetze zu schmieden. Nach dem die Sieger des Krieges, die Russen hier Quartier bezogen hatten, begannen sie mit der Entnazifizierung der braunen Täter. Die braunen Gesellen sollten sich hier alle melden, es kamen nur wenige. Wenig später begannen die Russen ihre von Stalin diktierte Doktrin mit aller Härte gegen die Deutschen in der SBZ durchzusetzen. Die Freiheitsgedanken der Menschen wurden schon wieder politisch verfolgt und man versuchte sie im Keim zu ersticken. Politisch Andersdenkende wurden verfolgt, verhaftet, gefoltert und mit dem Tode bestraft. Ihr Motto war 'wer den Ami Köder frisst, ein Verräter des Volkes ist' Die Zonen- Machthaber arbeiteten mit ihren 'neuen Freunden' sehr eng zusammen, denn sie wollten Ostdeutschland am liebsten in das Reich der Russen führen. Heute wollen uns die Amerikaner zeigen, wo es lang geht. In den Räumen und Zellen des Hauses wurden viele Todesurteile vorbereitet. Um den 17. Juni 1953 begannen die Russen nach und nach die Hausschlüssel an die Staatssicherheit der DDR zu übergeben. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Genossen die Foltermethoden der Russen schon lange angenommen. Sie arbeiteten mit ihren Klassenbrüdern Hand in Hand zusammen. Wenn sie es nicht schafften die Geständnisse aus den Opfern heraus zu bekommen, dann halfen die Russen, ihre neuen Klassenbrüder aus der Leistikowstraße 1 kräftig mit. Sie hatten die Fahrscheine zum GULAG ausgestellt. Verhaftung, ein neuer Zustand, man muss ihn erst einmal begreifen. Die Tür hinter dem bisherigen Leben wird zugeschlagen, Gefängnis - Luft strömt in die Lungen. Du träumst nur noch von der Freiheit, zu Gott kannst du noch beten. Du hast Nachbarn, die Du niemals siehst. Die Maßnahmen der Organe laufen an, sie zeigen eine Einlieferungsanzeige vor, dann Hausdurchsuchung, die Familie wird verhaftet oder verhört. Einmal verhaftet, für immer abgestempelt. Der Vernehmer macht seinen Job, ein zartes Schaf ist für den Wolf ein Leckerli. Der Verhaftete kann niemanden fragen, Hoffnung macht hier dumm, jeder Häftling denkt er ist unschuldig. Der Vernehmer kennt nur seinen Befehl, Ungeduld, Drohungen, Zorn und die dicke Akte. Vorstellungen von Menschlichkeit kennt er nicht. Versager, Neider und Hergelaufene haben Berichte für Geld und einen Orden geschrieben, die sind alle in der Akte eingefügt. Die echte Zermürbung beginnt mit Folter. Er wird müde und erschöpft sein, die Fragerei im Kreuzverhör und die Folter machen einen Menschen fertig. Er kommt in die Einzelzelle zurück, der erste Orkan saust durch seinen Kopf. Nach zwei Stunden wieder zur Vernehmung, kein Schlaf. Du denkst an einen Anwalt. Er wird abgelehnt, das Recht in der DDR ist nicht für die Verbrecher des Staates, wie Du geschrieben, nur für die friedliebenden Menschen und Genossen, sagt der Vernehmer. Nach der friedlichen Wende 1989 wurde das geschichtsträchtige Haus eine Begegnungsstätte und zur Erinnerung an diese schlimme Zeitepoche gestaltet und sie wartet auf ihre Besucher. ISBN 978-1-4461-9420-1

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