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Potsdam ist geschlagen
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Potsdam ist geschlagen ab 34 € als gebundene Ausgabe: Briefe aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

Anbieter: hugendubel
Stand: 02.06.2020
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Potsdam ist geschlagen
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Potsdam ist geschlagen ab 34 EURO Briefe aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71

Anbieter: ebook.de
Stand: 02.06.2020
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"Potsdam ist geschlagen"
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In 172 Briefen an seine Eltern übermittelte der junge Leutnant Friedrich Clauson von Kaas seine Eindrücke aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Aufgrund seiner Verwendung - er diente als zweiter Adjutant im Stab des Gardekorps - war sein tägliches Wirken durch das Umfeld der "großen Männer" geprägt, einer von ihnen der Generalmajor Prinz Kraft zu Hohenlohe-Ingelfingen, dem Clauson von Kaas unterstellt war.Die Herausgeber ordnen das Erleben und Erinnern des jungen Offiziers kritisch in die bestehende Überlieferung zumeist prominenterer Zeitgenossen ein. Sie analysieren und kommentieren die militärische wie auch die persönliche Alltagsgeschichte. Ihre erinnerungsgeschichtliche Auseinandersetzung ermöglicht zudem Einblicke in die Entstehungszusammenhänge der einzelnen Schreiben. Friedrichs individueller Blick in seinen Briefen wiederum trägt dazu bei, die deutsche Seite dieses Krieges besser zu verstehen.

Anbieter: Dodax
Stand: 02.06.2020
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Rätsel
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 47. Kapitel: Königsberger Brückenproblem, Teekesselchen, Anagramm, Quiz, Bilderrätsel, Musikalisches Opfer, Survo Puzzle, Call-in-Gewinnspiel, Kryptos, Quizsendung, Luzifer-Rätsel, Miss Lupun, Barbarossa und die Rätselmeister, Exeter Book, Kobon-Dreiecke, Pubquiz, Dixit, Rätselmärchen, Um die Ecke gedacht, Lateral, Das Rätsel der Sphinx, CUS, Vexier, Kryptogramm, Activity, Zebrarätsel, Vexierbild, Neun-Punkte-Problem, Drudel, Strassburger Rätselbuch, Bimaru, Parolenrätsel, Scherzfrage, Arukone, Rätselflug, Das grosse Rätselrennen, Notpron, Denken und Raten, Hexeneinmaleins, Logical, Telestichon, Masyu, Streichholzrätsel, Rate mal, Troll, KNobelpreis, World Puzzle Federation, Kartoffelparadoxon, Logelei von Zweistein, Zeltlager, Kokology, Rätselzeitschrift, Fühlkiste, Lonpos, Logogriph. Auszug: Das Musikalische Opfer (BWV 1079) ist eine Sammlung von kontrapunktischen Sätzen, die Johann Sebastian Bach drei Jahre vor seinem Tod schrieb. Alle Sätze beruhen auf einem Thema des preussischen Königs Friedrich II. Die Komposition gehört zum kontrapunktischen Spätwerk Bachs, zusammen mit Werken wie den Kanonischen Veränderungen über Vom Himmel Hoch, den Vierzehn Kanons über die ersten Fundamentalnoten der Goldberg-Variationen und der Kunst der Fuge. Das Musikalische Opfer enthält Sechsstimmige Fuge c-Moll aus dem Musikalischen Opfer (Bachs Autograph) Das Werk entstand aus einer Begegnung Bachs mit dem preussischen König in der ersten Maihälfte 1747 in Potsdam. Bach war einer Einladung Friedrichs an dessen Hof gefolgt, wo sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Hofmusiker tätig war. Friedrich spielte das Thema vor und bat Bach, darauf eine Fuge zu improvisieren. Das 'Königliche Thema' lässt sich so schwer kontrapunktisch variieren, dass man davon ausgehen kann, Friedrich habe es bewusst vorbereitet (oder eher vorbereiten lassen), um Bach auf eine möglichst schwere Probe zu stellen. Bach improvisierte eine dreistimmige Fuge und zwar so meisterhaft, dass, wie die Zeitungen meldeten, 'nicht nur Se. Majest. Dero allergnädigstes Wohlgefallen darüber zu bezeigen beliebten, sondern auch die sämtlichen Anwesenden in Verwunderung gesetzt wurden.' Daraufhin fragte der König, ob Bach aus dem Thema nicht eine sechsstimmige Fuge machen könne. Erst hier musste sich Bach geschlagen geben, versprach aber, dass er das Thema 'in einer ordentlichen Fuga zu Papiere bringen, und hernach in Kupfer stechen lassen will'. Zurück in Leipzig arbeitete er das königliche Thema in je einer Fuge für drei und sechs Stimmen aus und fügte eine Anzahl von Kanons (ohne Besetzungsangaben) sowie eine Triosonate für Flöte, Violine und Generalbass hinzu, in denen das 'königliche Thema' ebenfalls erscheint. Die Flöte wählte er als 'königliches Instrument' aus, weil Friedrich II. ein begeisterter Flötist und Schül

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Stand: 02.06.2020
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Das große Kotzen
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'Ihr diskutiert schon mein ganzes Leben' - kanadische Studentin, Weltklimakonferenz, Dunbar 2011 Potsdam 2011: Fünf junge Menschen versuchen dem gleichen Unmut über die unzureichenden globalen Massnahmen zu Umwelt- und Klimaschutz auf subversive Weise Taten folgen zu lassen. Dass das nicht ganz ohne Widerstände gelingen kann, ist klar. Doch sie werden von zwei im Geiste jung gebliebenen ostdeutschen Senioren auf äusserst kreative Weise unterstützt. Hans Frantz, zeit seines Lebens Aussenseiter ob seiner hohen Empathiefähigkeit allen Arten von Lebewesen gegenüber und geschlagen mit einem Reizmagensyndrom, findet im Studium der Geoökologie zu einer Gruppe junger Menschen, angeführt von Simone Kerl, die es einfach satt haben, zuzusehen, wie der Planet zugrunde gerichtet wird. Zunächst bedarf es der ganzen Überredungskunst Simones, doch letztendlich muss auch Hans zugeben: Die Zeit für Aktion ist reif. Vieles will organisiert sein, damit der forsche Initiativcluster Konterdenkender inmitten calvinistischer Hypologie oder kurz fIcKdicH, zuschlagen kann. Unterstützung erhalten die Aktivisten um Hans und Simone durch zwei ausgebuffte ostdeutsche Rentner, die den kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen wollen. Angetreten, um den Planeten zu retten, den Lobbyismus anzuprangern und en Konzernen ans globale Schienbein zu treten und das mit schräg-subversiven Mitteln, das ist der forsche Initiativcluster Konterdenkender inmitten calvinistischer Hypologie oder einfach kurz fIcKdicH. Politische Aktion der subersiven Art ohne gehobenen Zeigerfinger, aber mit fundiertem ökologischen Hintergrundwissen in spannend unterhaltender Weise auf den Punkt gebracht. Ernstgemeinte Weltrettung mit intelligentem Spassfaktor

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Von Jüterbog nach Potsdam ins russische KGB Stä...
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Wer das Leid und den grossen Kummer dieser Generation erleben musste, der wird heute nach den vielen Jahren, die Liebe ganz anders aufnehmen, geben und empfinden. Einmal im Jahr trifft sich die ganze Familie in Potsdam zum Familientag. Unsere Gäste staunen jedes Mal, wie Potsdam nach der Wende wieder aufgestanden ist. Das hässliche Grau ist von den Häusern verschwunden, zarte Farben haben die alten Fassaden wie verwandelt. Doch nun entsteht um den Pfingstberg herum ein etwas merkwürdiger Zaun. An vielen Zetteln die am Maschendraht angebracht sind, sieht man, dass er ein umstrittenes Bauwerk ist. Anschliessend machen wir wie in jedem Jahr, den gleichen Spaziergang. Vom Nauener Tor laufen wir hoch zum Belvedere, bewundern die schönen alten, wieder erstandenen Villen, und erfreuen uns den Künsten der Handwerker und Baumeister vieler Epochen. Vor über 25 Jahren haben wir noch davon geträumt, irgendwann einmal durch das russische Städtchen zu wandern, dort herrschte zu dieser Zeit immer noch Gewalt. Auf dem Rückweg machen wir gerne eine Pause. Wir bleiben vor der Villa in der Leistikowstrasse 1 stehen, dort lassen wir unsere Gedanken noch einmal durch die Vergangenheit ziehen. Von hier aus nahm für Gerda und für viele Tausende Menschen das Elend seinen Lauf. Gerda wurde in Jüterbog von den Russen in diese berüchtigte Villa verschleppt, gefoltert und geschlagen, so dass sie hier ihr Kind verlor. Vor dem Haus stehen ganz alte Linden, dort sollte sie, wie viele Häftlinge aus der Villa, aufgehangen werden. Schreckliche Gedanken werden wieder wach. In diesem Haus hatte die Smersch, die berüchtigte stalinistische Terrorgruppe ihr Unwesen getrieben. Das sind schreckliche Erinnerungen die aber nur mit der Begegnung wieder heilen können. Von hier aus wurde sie dann nach Moskau geschickt, angeblich wegen Spionage. In den endlosen Verhören hatte man sie klein gemacht. Die Gerda konnte das alles nicht mehr hören, weil man sie immer wieder gefoltert und geschlagen hatte. Die rohe Gewalt herrschte in diesem Haus jeden Tag, Tag und Nacht. Nach zwei Jahren kam sie dann in eine Besserungsanstalt, nicht was sie denken etwa zur Genesung. Sie kam zuerst in ein GULAG, ein Arbeitslager zur Umerziehung, in ein Bergwerk am sibirischen Eismeer. Dort wo kein Baum, kein Strauch mehr wächst, wo die Wölfe zuhause sind, dort hin hatte man sie verfrachtet. Die Wölfe waren nicht nur am Eismeer in der Freiheit, sie waren auch im Lager und hatten sich dort mit dem Hunger, dem Tod und den Wachposten verbündet. Im Gulag herrschten die eigenen Gesetze, es ging nur ums Überleben. Hunger und der Durst trieb die Menschen in den Wahnsinn, oder in den Tod. Nach vielen Jahren kam sie wieder zurück, gezeichnet von dem Erlebten, und bis heute leider nicht ganz geheilt. ISBN 978-1-4466-0576-9

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Stand: 02.06.2020
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Die Deutschen in der russischen Literatur mit d...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: 1,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Proseminararbeit ist das Deutschenbild in Gogol's literarischen Werken und somit in der russischen Literatur. Die Arbeit zeigt Gogol's bewusste Konfrontation mit dem Bild Russe-Deutscher und zeigt den tieferen Sinn in Gogol's Absicht, seiner Verwendung. Das stereotypisierte Deutschenbild ist ein Beweis für die wachsende deutsch-russische Verbindung und zeigt ein positives sowie negatives Zerrbild in der russischen Literatur und Gesellschaft. Die Bedeutung des Themas besteht darin, dass man erkennt warum und mit welcher Absicht Gogol' 'seine' Deutschen in seinen Werken auf verschiedene Art und Weise verwendet und eingesetzt hat. Gogol's Absicht in der Verwendung diente nicht nur der Belustigung sondern war ein Werkzeug, das Gogol' die Möglichkeit bot, seine Werke auf eine geniale zwei- oder sogar mehrdeutige Weise zu betrachten. Da das Deutschenbild nicht über Jahrhunderte stehen geblieben ist, sich vielmehr in einem beweglichen Prozess befindet, der von geschichtlichen und aussergeschichtlichen Einflüssen abhängig ist, ist und bleibt es ein aktuelles Thema. Ich persönlich hatte vor der Beschäftigung mit diesem Thema überhaupt keine Ahnung, dass die Beziehungen zwischen den Russen und Deutschen so tiefe Wurzeln geschlagen haben. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass das Thema 'Deutsche in der russischen Literatur' so umfangreich ist, und dass Gogol's Deutsche so zweideutig betrachtet werden müssen. So erklärt sich auch meine Gliederung der Proseminararbeit. Da ich keinen geschichtlichen Hintergrund hatte, wollte ich verstehen warum und woher Gogol' und Russland ein Deutschenbild haben. Meine historische Einführung beantwortet diese Frage. Durch die historische Vorgeschichte und Gogol's Biografie wurde mir klar, woher Gogol' ein Deutschenbild hat. Um Gogol's Ziele in der Verwendung der Deutschen zu entschlüsseln.............

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Rätsel
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 47. Kapitel: Königsberger Brückenproblem, Teekesselchen, Anagramm, Quiz, Bilderrätsel, Musikalisches Opfer, Survo Puzzle, Call-in-Gewinnspiel, Kryptos, Quizsendung, Luzifer-Rätsel, Miss Lupun, Barbarossa und die Rätselmeister, Exeter Book, Kobon-Dreiecke, Pubquiz, Dixit, Rätselmärchen, Um die Ecke gedacht, Lateral, Das Rätsel der Sphinx, CUS, Vexier, Kryptogramm, Activity, Zebrarätsel, Vexierbild, Neun-Punkte-Problem, Drudel, Straßburger Rätselbuch, Bimaru, Parolenrätsel, Scherzfrage, Arukone, Rätselflug, Das große Rätselrennen, Notpron, Denken und Raten, Hexeneinmaleins, Logical, Telestichon, Masyu, Streichholzrätsel, Rate mal, Troll, KNobelpreis, World Puzzle Federation, Kartoffelparadoxon, Logelei von Zweistein, Zeltlager, Kokology, Rätselzeitschrift, Fühlkiste, Lonpos, Logogriph. Auszug: Das Musikalische Opfer (BWV 1079) ist eine Sammlung von kontrapunktischen Sätzen, die Johann Sebastian Bach drei Jahre vor seinem Tod schrieb. Alle Sätze beruhen auf einem Thema des preußischen Königs Friedrich II. Die Komposition gehört zum kontrapunktischen Spätwerk Bachs, zusammen mit Werken wie den Kanonischen Veränderungen über Vom Himmel Hoch, den Vierzehn Kanons über die ersten Fundamentalnoten der Goldberg-Variationen und der Kunst der Fuge. Das Musikalische Opfer enthält Sechsstimmige Fuge c-Moll aus dem Musikalischen Opfer (Bachs Autograph) Das Werk entstand aus einer Begegnung Bachs mit dem preußischen König in der ersten Maihälfte 1747 in Potsdam. Bach war einer Einladung Friedrichs an dessen Hof gefolgt, wo sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Hofmusiker tätig war. Friedrich spielte das Thema vor und bat Bach, darauf eine Fuge zu improvisieren. Das 'Königliche Thema' lässt sich so schwer kontrapunktisch variieren, dass man davon ausgehen kann, Friedrich habe es bewusst vorbereitet (oder eher vorbereiten lassen), um Bach auf eine möglichst schwere Probe zu stellen. Bach improvisierte eine dreistimmige Fuge und zwar so meisterhaft, dass, wie die Zeitungen meldeten, 'nicht nur Se. Majest. Dero allergnädigstes Wohlgefallen darüber zu bezeigen beliebten, sondern auch die sämtlichen Anwesenden in Verwunderung gesetzt wurden.' Daraufhin fragte der König, ob Bach aus dem Thema nicht eine sechsstimmige Fuge machen könne. Erst hier musste sich Bach geschlagen geben, versprach aber, dass er das Thema 'in einer ordentlichen Fuga zu Papiere bringen, und hernach in Kupfer stechen lassen will'. Zurück in Leipzig arbeitete er das königliche Thema in je einer Fuge für drei und sechs Stimmen aus und fügte eine Anzahl von Kanons (ohne Besetzungsangaben) sowie eine Triosonate für Flöte, Violine und Generalbass hinzu, in denen das 'königliche Thema' ebenfalls erscheint. Die Flöte wählte er als 'königliches Instrument' aus, weil Friedrich II. ein begeisterter Flötist und Schül

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Stand: 02.06.2020
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Von Jüterbog nach Potsdam ins russische KGB Stä...
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Wer das Leid und den großen Kummer dieser Generation erleben musste, der wird heute nach den vielen Jahren, die Liebe ganz anders aufnehmen, geben und empfinden. Einmal im Jahr trifft sich die ganze Familie in Potsdam zum Familientag. Unsere Gäste staunen jedes Mal, wie Potsdam nach der Wende wieder aufgestanden ist. Das hässliche Grau ist von den Häusern verschwunden, zarte Farben haben die alten Fassaden wie verwandelt. Doch nun entsteht um den Pfingstberg herum ein etwas merkwürdiger Zaun. An vielen Zetteln die am Maschendraht angebracht sind, sieht man, dass er ein umstrittenes Bauwerk ist. Anschließend machen wir wie in jedem Jahr, den gleichen Spaziergang. Vom Nauener Tor laufen wir hoch zum Belvedere, bewundern die schönen alten, wieder erstandenen Villen, und erfreuen uns den Künsten der Handwerker und Baumeister vieler Epochen. Vor über 25 Jahren haben wir noch davon geträumt, irgendwann einmal durch das russische Städtchen zu wandern, dort herrschte zu dieser Zeit immer noch Gewalt. Auf dem Rückweg machen wir gerne eine Pause. Wir bleiben vor der Villa in der Leistikowstraße 1 stehen, dort lassen wir unsere Gedanken noch einmal durch die Vergangenheit ziehen. Von hier aus nahm für Gerda und für viele Tausende Menschen das Elend seinen Lauf. Gerda wurde in Jüterbog von den Russen in diese berüchtigte Villa verschleppt, gefoltert und geschlagen, so dass sie hier ihr Kind verlor. Vor dem Haus stehen ganz alte Linden, dort sollte sie, wie viele Häftlinge aus der Villa, aufgehangen werden. Schreckliche Gedanken werden wieder wach. In diesem Haus hatte die Smersch, die berüchtigte stalinistische Terrorgruppe ihr Unwesen getrieben. Das sind schreckliche Erinnerungen die aber nur mit der Begegnung wieder heilen können. Von hier aus wurde sie dann nach Moskau geschickt, angeblich wegen Spionage. In den endlosen Verhören hatte man sie klein gemacht. Die Gerda konnte das alles nicht mehr hören, weil man sie immer wieder gefoltert und geschlagen hatte. Die rohe Gewalt herrschte in diesem Haus jeden Tag, Tag und Nacht. Nach zwei Jahren kam sie dann in eine Besserungsanstalt, nicht was sie denken etwa zur Genesung. Sie kam zuerst in ein GULAG, ein Arbeitslager zur Umerziehung, in ein Bergwerk am sibirischen Eismeer. Dort wo kein Baum, kein Strauch mehr wächst, wo die Wölfe zuhause sind, dort hin hatte man sie verfrachtet. Die Wölfe waren nicht nur am Eismeer in der Freiheit, sie waren auch im Lager und hatten sich dort mit dem Hunger, dem Tod und den Wachposten verbündet. Im Gulag herrschten die eigenen Gesetze, es ging nur ums Überleben. Hunger und der Durst trieb die Menschen in den Wahnsinn, oder in den Tod. Nach vielen Jahren kam sie wieder zurück, gezeichnet von dem Erlebten, und bis heute leider nicht ganz geheilt. ISBN 978-1-4466-0576-9

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