Den
Namen erhielt der Telegrafenberg 1832 wegen der damals
errichteten optischen Telegrafenstation. Friedrich Wilhelm III.
ließ die Preußische Staatstelegrammlinie zwischen Berlin und
Koblenz errichten. 1852 wurde die Linie wegen Einführung der
elektrischen Telegrafie eingestellt.
Ab 1874 begann man mit dem Bau zahlreicher wissenschaftlicher
Observatorien auf dem Telegrafenberg, die als Wissenschaftspark
angelegt wurden. Es entstanden folgende Institute und
Observatorien:
1876 bis 1879 das Hauptgebäude des Astrophysikalischen
Observatoriums (heute Michelson Haus)
1889 bis 1892 das Hauptgebäude des Geodätisches Institut Potsdam
(heute Helmert Haus)
1892 bis 1893 Geodätisch-Astronomisches Observatorium (Meridian
Häuser) und einem Turm (heute Helmert-Turm)
1888 bis 1893 Magnetisches Observatorium und Meteorologisches
Observatorium (heute Süring-Haus)
1896 bis 1899 Großer Refraktor
Der Einsteinturm entstand zwischen 1919 und 1924
1969 wurde das Zentralinstitut für Physik der Erde (ZIPE)
gegründet.
Seit 1992 befinden sich die im selben Jahr gegründeten Institute
auf dem Gelände, das nun Wissenschaftspark Albert Einstein
heißt: GeoForschungsZentrum Potsdam, Astrophysikalisches
Institut Potsdam, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und
Meeresforschung, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Zu
den umfangreich sanierten historischen Gebäuden kamen in den
90er Jahren zahlreiche Neubauten.