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Am Südhang des Pfingstbergs
befindet sich der Pomonatempel. Hier befand sich einst ein großer
privater Weingarten. Der Geheime Rat Carl Ludwig von Oesfeld,
beauftragte den neunzehnjährigen Schinkel, Karl Friedrich Schinkel
(1781-1841) im Zuge von Verschönerungs-arbeiten mit dem Neubau des "Temple
de Pomona".
Der 1801 fertig gestellte Pomonatempel gilt als erstes ausgeführtes
Bauwerk von Schinkel. Ein besonderer Anblick ist das vermutlich erst
1817 errichtete Sommerzeltdach, das sich bei Teegesellschaften oder
anderen Anlässen über die Dachterrasse spannen lässt. Benannt ist es
nach der Göttin des Obstsegens. Ihr Name Pomona leitet sich vom
lateinischen Wort "pomum" (Baumfrucht, Obstfrucht) ab.
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