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1969
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Um ein Exerzieren auch bei
schlechtem Wetter zu ermöglichen, ließ Friedrich Wilhelm I. zwischen der
Breiten Straße und der heutigen Yorckstraße einen Fachwerkbau von 120
Metern Länge und 18 Metern Breite errichten, der fortan seinen und den
Soldaten seiner Nachfolger als Exerzierplatz diente. 1781 ließ Friedrich
II. von seinem Architekten Unger eine Fassade für das Exerzierhaus
bauen, 22,5 m hoch, 23 m breit und 4 m tief. Dieser Bau diente
später auch als Aufbewahrung für die königlichen Kutschen, während im
"Kutschstall" am "Neuen Markt" die Pferde eingestellt wurden. Während der eigentliche
Lange Stall 1945 zerstört wurde, blieb die Schaufassade erhalten und
wurde 1983/84 restauriert. |