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Die Hegelallee hieß während des Bestehens der
Stadtmauer im nördlichen, feldseitigen Verlauf An der Mauer (um 1830),
dann Mauerstraße (1842), im südlichen, stadtseitigen Verlauf westlich
des Jägertores "Brandenburger Communication", östlich des
Jägertores "Jäger-Communication". 1900-1945 hieß der gesamte
Straßenzug nach der Beseitigung der Stadtmauer Kaiser-Wilhelm-Straße.
Die Hegelallee ist seit 1945 benannt nach dem Philosophen Georg Wilhelm
Friedrich Hegel (1770-1831). |
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Die Hegelallee erstreckt sich
von der Schopenhauer Strasse bis zur Friedrich-Ebert-Strasse (Nauener
Tor). |
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Sehenswerte Bauten sind hier
das "Werner-Alfred-Bad", das Jägertor, das Amtsgericht und das Nauener
Tor. |
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◄Das "Werner-Alfred-Bad" im Jahr 1984 |
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Der deutsche Flugpionier Werner
Alfred Pietschker (14.01.1887 - 15.11.1911) verunglückte tödlich in
Berlin-Johannisthal bei einem Flug. Zum Gedenken an ihm beauftrage seine
Mutter den Architekten Paul Otto Baumgarten ein Volksbad zu bauen.
Einweihung war am 14.12.1913.
Dieses Bad sollte helfen die
hygienischen Bedingungen der ärmeren Bevölkerungsschicht in Potsdam zu
verbessern, denn diese besaßen oft kein Bad in ihren Wohnungen. Ein
kleines Schwimmbecken wurde für den Schwimmunterricht der Schulen
benutzt. Die häufigste Nutzung war aber die Reinigung in den
Wannenbädern oder die medizinische Nutzung. |
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Das Amtsgericht
Die Bauarbeiten begannen am 15. Juni 1880. Bauherr
war das Ministerium der öffentlichen Arbeiten mit Sitz in Berlin,
welches mit Rücksicht auf den Umfang und im Interesse der Beschleunigung
der Bauausführung dem Regierungsbaumeister Karl Moritz die Leitung des
Baues übertragen hatte. Auf Wunsch der Kronprinzessin Viktoria erhielt
die Fassade als besonderen Schmuck die überlebensgroßen Statuen König
Friedrich des Zweiten und des Kaisers Wilhelm I. In einem breiten Fries
zwischen dem ersten und zweiten Stockwerk sind die Büsten der 16
weiteren Kurfürsten von Brandenburg zwischen 1415 und 1883 aus dem Hause
Hohenzollern dargestellt.
Nach dreijähriger Bauzeit fand am 22. Mai 1883 die Übergabe des
Königlichen Landgerichts statt. Von den bereitgestellten 422.000,-- RM
wurden 404.433,19 RM für den Bau verausgabt.
Quelle: Wikipedia |
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Zum Vergrößern die Fotos anklicken. |
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| Ristorante Villa van Haacke
(Hegelallee/Jägerallee) |
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Das ehemalige "Haus der sowjetischen Offiziere" in
der Hegelallee. Hier befand sich eine öffentliche Gaststätte, in der
auch Deutsche bewirtet wurden. Die Speisen bestanden meist aus
traditionellen russischen Gerichten. Die Portionen waren klein gehalten
und sehr preiswert. Es war nur Offizieren vorbehalten. Sowjetische
Soldaten traten nur bei besonderen Festlichkeiten als Bedienung oder zur
Unterhaltung auf. Im angrenzendem Saal fanden Filmvorführungen mit
russischem Originalton statt. Auch sie waren oft der deutschen
Bevölkerung zugänglich. Dieses Offizierskasino war eine der wenigen
Gelegenheiten wo sich sowjetische Militärangehörige und deutsche
Bevölkerung ohne offiziellen Auftrag begegneten. |
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17.01.2010 11:48 Uh
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