Nach 1786 wurde der Platz nach König Friedrich Wilhelm
II. Wilhelms Platz, später Wilhelmplatz genannt. Dieser Name galt nur
für die Häuser der Nord- und Ostseite, die Westseite hieß Nauener
Straße, die Südseite Am Kanal. 1946 erfolgte die Umbenennung in Platz
der Einheit, wobei unter dem Begriff»Einheit« zunächst die Einheit
Deutschlands, später aus politischen Gründendie Einheit der
Arbeiterklasse verstanden wurde. Die Geschichte hat nun wieder die
Bedeutung des Namens auf die Wiedervereinigung Deutschlands zurück
geführt.
... früher Wilhelmplatz
Der älteste Platz Potsdams. Er entstand durch
Zuschütten des "Faulen See" - einem Sumpfgebiet, das sich bis zum
"Heiliger See" erstreckte. Als Randbebauung entstanden Bürgerhäuser.
Eine zweite Aufschüttung erfolgte 1831. Jetzt
gestaltete Lenné den Platz neu. 1945 wurde eine Umbenennung des
Wilhelmplatzes in "Platz der Einheit" vorgenommen. Am Rand des
Platzes entstanden in neuerer Zeit ein Denkmal für die Opfer des
Faschismus. Die "Wilhelmsgalerie" entstand am Beginn der 90er Jahre des
vorigen Jahrhunderts. Im Rahmen der "BUGA" wurde der "Platz der Einheit"
neu gestaltet.
1986
1965 An der Nordseite entstand, nach dem Abriss der
zerstörten Gebäude eine Baracke. Hier wurden Sport-, Angel- und
Campingbedarf angeboten.
1967 An die Stelle der Baracke wurde ein Bau aus
Beton-Fertigteilen gesetzt. Hier wurden Wohnaccessoirs verkauft.
1986 An die Seite der Verkaufsstelle wird ein Stahlskelettbau
gestellt. Es diente als Verkaufsstelle für Schuhe - auf 2 Etagen.
Nach 1990 wurde an diese Stelle die "Wilhelmgalerie" erbaut.
Sie beherbergt Fitnessstudio, Büros und im unteren Teil gastronomische
Einrichtungen und Geschäfte.
Die Reihe der Wohngebäude entlang des Platzes wurden
neu gestaltet. ▲