potsdam |
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| Vom Potsdamer
Hauptbahnhof kommend trifft man am Ende der "Langen Brücke" auf den
"Alten Markt. Der Alte Markt bildet den historischen Kern der Stadt. Der
Alte Markt umfasst eigentlich die gesamte Fläche rund um die
Nikolaikirche bis zur Havel. Der Begriff wird heute vor allem für
den Platz vor der Nikolaikirche benutzt. |
Der Alte Markt wurde unter Friedrich dem
Großen in der Mitte des 18. Jahrhunderts als römischer Platz gestaltet.
Das Alte Rathaus entstand in den Jahren 1753 bis 1755 durch den
Baumeister Johann Boumann. Der Marmorobelisk wurde 1753 errichtet. Die
Nikolaikirche wurde nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel
in den Jahren 1830 bis 1837.
Nachdem nur einige Gebäude des historischen Ensembles die
Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges 1945 überstanden hatten, wurde
der Platz umgestaltet. |
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Nach 1945 wurden die Nikolaikirche und das Alte Rathaus
wiederaufgebaut, der Marmorobelisk wurde 1979 restauriert und sein
bildhauerischer Schmuck verändert. Andere Kriegsruinen wurden
abgetragen, darunter das Stadtschloss und der Palast Barberini. Der Alte
Markt war damit an seiner Südseite offen und verlor den Charakter eines
geschlossenen Platzes. Das modern gestaltete Fachhochschulgebäude wurde
von 1971-1977 errichtet. Kurz vor dem Mauerfall wurde ein Neubau für das
Hans-Otto-Theater auf dem Platz des ehemaligen Stadtschlosses begonnen. |
| Der Rohbau wurde allerdings nach der
Wiedervereinigung wieder abgetragen, nachdem die
Stadtverordnetenversammlung 1990 beschlossen hatte, die Entwicklung des
Stadtbildes wieder an die historische Gestalt anzupassen. Statt eines
Massivbaus wurde ein temporäres, provisorisches Theater aufgestellt,
welches aufgrund seiner Materialwirkung als Blechbüchse bezeichnet
wurde. Dieses wurde September 2007 demontiert.
Das Stadtschloss wurde ursprünglich ab 1666 auf Befehl des Großen
Kurfürsten Friedrich Wilhelm erbaut. An der selben Stelle stand vorher
bereits eine Burganlage. Der Alte Markt wurde unter Friedrich dem Großen
in der Mitte des 18. Jahrhunderts als römischer Platz gestaltet. Das
Alte Rathaus entstand in den Jahren 1753 bis 1755 durch den Baumeister
Johann Boumann. Der Marmorobelisk wurde 1753 errichtet, um den Charakter
als römischen Platz zu betonen. Die Nikolaikirche wurde nach Plänen des
Architekten Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1830 bis 1837
errichtet als ein Zentralbau im klassizistischen Stil.
Nachdem nur einige Gebäude des historischen Ensembles die
Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges 1945 überstanden hatten, wurde
der Platz umgestaltet. Nach 1945 wurden die Nikolaikirche und das Alte
Rathaus wiederaufgebaut, der Marmorobelisk wurde 1979 restauriert und
sein bildhauerischer Schmuck verändert. Andere Kriegsruinen wurden
abgetragen, darunter das Stadtschloss und der Palast Barberini. Der Alte
Markt war damit an seiner Südseite offen und verlor den Charakter eines
geschlossenen Platzes. Das modern gestaltete Fachhochschulgebäude wurde
von 1971-1977 errichtet. |
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1928 Vor der Nikolaikirche (Foto:
Potrek †) |
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ca. 1946 Alter Markt (Foto:
Werner Taag †) |
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| 1984 Altes Rathaus |
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| 1984 Blick von der
Hotelterrasse zum Alten Markt |
1984 Blick zur Nikolaikirche |
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| 1986 Nikolaikirche |
1986
Nikolaikirche |
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Die beräumte Fläche an der "Alten Fahrt". Hier standen
das "Hotel Barbarini" und das "Palast Hotel". |
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1974 |
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Hier entstand nun ein Uferweg, der bis zur Brücke zur
"Freundschaftsinsel" reicht. |
| 1974 |
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Am Alten Markt:
Verbindungsstraße zwischen Altem Markt und Am Kanal, die mit dem
Bau des Zentrums Süd um 1964 durch die Beseitigung der Trümmer
der Häuser der Nordostecke Am Alten Markt (vor 1945) und der
Kirchstraße entstand, also im nördlichen Verlauf keine
historische Altstadtstraße ist. Der Straßenname galt vorher für
alle um den Alten Markt stehenden Häuser. Die Westseite des Alten
Marktes hieß 1710 Kirchgasse. |
| 1987 |
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Kurz vor dem Mauerfall wurde ein Neubau für das
Hans-Otto-Theater auf dem Platz des ehemaligen Stadtschlosses begonnen.
Der Rohbau wurde allerdings nach der Wiedervereinigung wieder
abgetragen, nachdem die Stadtverordnetenversammlung 1990 beschlossen
hatte, die Entwicklung des Stadtbildes wieder an die historische Gestalt
anzupassen. Statt eines Massivbaus wurde ein temporäres, provisorisches
Theater aufgestellt, welches aufgrund seiner Materialwirkung als
"Blechbüchse" bezeichnet wurde. Dieses wurde September 2007 demontiert. |
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2003
ehemaliges Hans-Otto-Theater "Blechbüchse" |
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| 2004 Das "Knobelsdorff-Haus"
ist durch einen Verbindungsbau mit dem "Altes Rathaus"
verbunden. |
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| 2004 Fach-Hochschule Potsdam |